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Bei uns können Sie im Studium die Brücke zwischen Theorie und Praxis schlagen. Dies erleichtert später den Einstieg in den Beruf und treibt Ihre eigene persönliche Entwicklung voran. Bei der :em AG können Sie Ihre Fähigkeiten und Interessen praxisnah einsetzen und konkretisieren. Der ideale Einstieg in eine erfolgreiche berufliche Laufbahn.

Als Student (m/w/d) der Fachrichtungen Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen, Informatik (oder vergleichbaren) bietet Ihnen die :em AG interessante praxisbezogene Studien- und Abschlussarbeiten an oder beschäftigt Sie als Werkstudent (m/w/d) im Engineering Umfeld. Bei uns ist viel Platz für Kreativität, eigenständiges Denken und Arbeiten. Unsere Mitarbeiter (m/w/d) verfügen über langjährige Erfahrungen in der universitären Lehre sowie in der wissenschaftlichen Betreuung von Studenten (m/w/d).

Ihre Bewerbung richten Sie bitte per E-Mail via PDF an folgende Adresse – gerne nehmen wir auch Ihre Initiativbewerbung an:

:em engineering methods AG
Kerstin Jacobs
Personalreferentin
Rheinstr. 97
64295 Darmstadt

Zurzeit sind folgende Themen bei uns zu besetzen:

Konzept zur anwendungsfallbezogenen Auswahl von Neutraldatenformaten sowie Konvertierungs- und Prüfwerkzeugen

Im Rahmen dieser Bachelor-Thesis soll ein Konzept zur anwendungsfallbezogenen Auswahl von Neutraldatenformaten sowie Konvertierungs- und Prüfwerkzeugen entwickelt werden. Hierzu sollen Anwendungsfälle mit den zugehörigen geometrischen und nicht-geometrischen Informationen die Ausgangslage für die Auswahl der potentiellen, auf Basis der Anforderungserfüllung verfügbaren, Dateiformaten bilden. Neben den Dateiformaten sind ebenfalls Konvertierungs- und Prüfwerkzeuge bei der Auswahl zu berücksichtigen. Anschließend soll das Konzept anhand prototypischer Anwendungsfälle mit Beispielprodukten validiert werden.

Folgende Aufgaben sind zu erfüllen:

  • Literaturrecherche zum Stand der Technik und Forschung im Bereich der virtuellen Produktentwicklung bzw. insbesondere dem Datenaustausch und -versand
  • Konzept zur anwendungsfallbezogenen Auswahl von Dateiformaten
  • Validierung anhand prototypischer Anwendungsfälle mit Beispielprodukten
  • Dokumentation der Ergebnisse

Voraussetzungen:

  • Grundkenntnisse in einem CAD-System

Achtung: Betreuung am Standort Böblingen!

In der Automobilindustrie werden Engineering-Daten, die in domänenspezifischen Standard-Datenformaten abgebildet sind, standardübergreifend vernetzt, um die semantischen Abhängigkeiten verschiedenartiger Engineering-Daten mit abzubilden. Die domänenspezifischen Engineering-Daten, beispielsweise 3D-Geometrien, Funktionsdaten, Systemmodelle oder Anforderungen und deren semantische Anhängigkeiten werden dabei in einem Container zusammengeführt, der als Digitales Datenpaket (kurz: DDP) bezeichnet wird. Die im digitalen Datenpaket enthaltenen Engineering-Daten sind in domänenspezifischen, jedoch standardisierten IT-Datenformaten, wie JT, FDX, SysML oder ReqIF abgelegt. Die standardübergreifenden semantischen Abhängigkeiten werden mithilfe von OSLC (Open Service Lifecycle Collaboration) oder RDF (Ressource Definition Framework) beschrieben. Mit Hilfe des digitalen Datenpakets sollen Engineering-Daten im Kontext des Model Based Systems Engineering zwischen Unternehmen ausgetauscht werden können. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor dieses Konzepts ist die Analyse und Visualisierungen der Inhalte und semantischen Strukturen eines digitalen Datenpakets.

Aufgabenbeschreibung:

Hierfür ist ein Softwareprototyp zu entwickeln, der in der Lage ist, ein digitales Datenpaket zu öffnen, die Engineering-Daten und deren strukturelle Abhängigkeiten zu analysieren und sie zu visualisieren. Dabei sollen unter anderem die folgenden Features konzipiert und umgesetzt werden:

  • Navigation innerhalb des digitalen Datenpakets
  • Suche nach Objekten im digitalen Datenpaket
  • Darstellung von semantischen Abhängigkeiten
  • Ermittlung des Mengengerüstes
  • Vergleichen von digitalen Datenpaketen
  • Analyse und Bewertung der Komplexität
  • Speichern eines digitalen Datenpakets

Hierzu sind zunächst die Anwendungsfälle und funktionale wie nicht-funktionale Anforderungen zu ermitteln und ein fachliches Konzept zur Strukturanalyse und –visualisierung zu erstellen. Gerade hierbei spielen Anforderungen an die Usability und an das intuitive Strukturverständnis eine mitentscheidende Rolle. Nachfolgend ist modellbasiert eine Software Architektur zu entwerfen, die dann Grundlage für die Umsetzung der Software in Form eines Prototyps ist.

Voraussetzungen:

  • Erfahrungen in der modellbasierten Softwareentwicklung
  • Sicherer Umgang mit Programmiersprachen zur Applikationsentwicklung
  • Erfahrungen in der anwendergeeigneten Visualisierung von Informationsstrukturen

Von Vorteil:

  • Kenntnisse und Erfahrungen in XML, OSLC, RDF
  • Interesse an XML basierten Standard-Datenformaten

In unseren Projekten wenden die Berater viele Methoden an. Bei der Lösungskonzeption wird häufig auf Standards für Daten und Prozesse zurückgegriffen. Zur Veranschaulichung der (Teil-)Lösungen entstehen Demonstratoren in den Engineering IT-Tools. Das Wissen über diese Methoden, Standards und Demonstratoren wird heute im Intranet verwaltet, jedoch je nach Beratungsthema in verschiedenen Bereichen: es ist dort unterschiedlich strukturiert und dokumentiert. Dies behindert eine Übertragung der Methoden, Standards und Demonstratoren zwischen Projekten unterschiedlicher Themen.

Aufgabenbeschreibung:

Ziel dieser Arbeit ist die Konsolidierung des Wissensmanagements bei :em. Hierzu soll ein Konzept erarbeitet und durch Umsetzung in Atlassian Confluence validiert werden. Bei der Validierung liegt der Fokus auf dem Wissensmanagement bezüglich der Nutzung von Standards in unseren Projekten.

  • Einarbeitung in den aktuellen Stand des Wissensmanagements bei :em
  • Konzeption eines konsolidierten Wissensmanagements für :em mit
    • einheitlicher Verwaltung der Informationen
    • einheitlichem Bedienkonzept
    • diversifizierter Suchbarkeit der Methoden, Standards und Demonstratoren nach z.B. Schlagworten, Tags oder Metadaten
  • Umsetzung des konsolidierten Wissensmanagements als „:em Methoden- und Toolkit“ in Atlassian Confluence
  • Validierung des konsolidierten Wissensmanagements durch eine Erweiterung zur Nutzung von Standards. Hierbei sollen insbesondere auch Erfahrungswerte aus :em-Projekten zur Umsetzung und Anwendung von Standards erhoben und für die Weiternutzung dokumentiert werden.

Voraussetzungen:

  • Laufendes Studium mit technischem Hintergrund

Von Vorteil:

  • Grundkenntnisse im Umgang mit der Atlassian Toolsuite

Ihr Umfeld und Ihre Aufgabe:

Durch die Etablierung der Methoden des Systems Engineerings in den Produktentwicklungsprozessen stellt sich die Frage, inwieweit die Methoden der Produktstrukturierung die Anforderungen der modernen Produktentwicklung abdecken können.

Dazu soll im Rahmen dieser Arbeit eine Analyse zum Stand der Forschung zu diesem Thema durchgeführt und ein Vergleich sowie eine Bewertung der Ergebnisse durchgeführt werden. Basierend auf diesen Analysen ist ein Konzept für eine Systems Engineering gerechte Produktstruktur unter Berücksichtigung des Varianten- und Konfigurationsmanagements zu erstellen.

Die Ergebnisse sollen exemplarisch an einem Beispiel im PLM-System 3DExperience umgesetzt werden.

Voraussetzungen:

  • Laufendes Studium in einem technischen Studiengang
  • Kenntnisse in MS Office

Von Vorteil:

  • Erfahrung im Umgang mit Produktdatenmanagementsystemen
  • CAD-Kenntnisse

Ihr Umfeld und Ihre Aufgabe:

Im Laufe der Produktentwicklung, der Produktfreigabe, der Überführung zur Fertigung und bei der Verwendung im Service werden verschiedenste produktbeschreibende Daten erzeugt und in einem PLM-System verwaltet.

Die Zielsetzung dieser Arbeit ist es, mit Hilfe des PLM-Systems 3DExerience der Firma Dassault eine durchgängige Verwaltung dieser Daten in den genannten Bereichen aus Sicht des Produktentwicklungsprozesses eines exemplarischen Automobilzulieferers zu erreichen. Als Ergebnis ist eine Methodik zu entwickeln, die diese Zielsetzung erfüllt.

Voraussetzungen:

  • Laufendes Studium in einem technischen Studiengang
  • Kenntnisse in MS Office

Von Vorteil:

  • Erfahrung im Umgang mit Produktdatenmanagementsystemen
  • CAD-Kenntnisse

Ziel dieser Masterarbeit ist die Entwicklung eines Konzepts für ein durchgehendes und integriertes System Lifecycle Management und die Umsetzung und Validierung des Konzepts mithilfe der Integrity Suite von PTC, vornehmlich mit Hilfe des PTC Integrity Lifecycle Managers zur Verwaltung von Systemmodellen und zur Abbildung eines Dokumenten und Workflow Managements. Als Autorentool soll der PTC Integrity Modeler in das Konzept integriert werden. Zusätzlich soll die Nachvollziehbarkeit von Systementwicklungsaktivitäten und –entscheidungen sichergestellt werden, indem Anforderungsartefakte und sowie Artefakte zur Verifikation und Validierung in das Konzept einbezogen werden.

Themen / Aufgaben:

  • Analyse des Standes der Technik zum Thema System Lifecycle Management
  • Vergleich und Abgrenzung des System Lifecycle Management (SysLM) mit/zu verwandten Konzepten wie Product Lifecycle Management (PLM), Produktdatenmanagement (PDM), Simulationsdatenmanagement (SDM), Software Configuration & Change Management SCCM und anderen
  • Analyse und Bewertung des Standes der Technik der beteiligten Produkte PTC Integrity Lifecycle Manager und PTC Integrity Modeler sowie der Schnittstelle zwischen diesen Produkten
  • Formulierung und Begründung von Use Cases für und von Anforderungen an ein System Lifecycle Management
  • Entwicklung und Dokumentation eines Konzeptes für ein System Lifecycle Management
  • Prototypische Umsetzung des Konzeptes in den PTC Integrity Produkten unter Prüfung und Nutzung bereits bestehender Integrity Lösungsbestandteile
  • Validierung des Konzeptes anhand eines beispielhaften Systems
  • Nachweis des Mehrwerts des konzipierten System Lifecycle Management gegenüber einer Systementwicklung ohne System Lifecycle Management bzw. unter Anwendung des klassischen Product Lifecycle Managements

Die Ergebnisse sollen in Form einer Integrity Lifecycle Manager Solution und einer dokumentieren schriftlichen Ausarbeitung erfolgen.

Vorraussetzungen:

  • Grundkenntnisse im Umgang mit dem PTC Integrity Lifecycle Manager wünschenswert
  • Kenntnisse im Bereich mechatronische Produktentwicklung vorteilhaft

Enterprise Architecture Management (EAM) ist eine Managementdisziplin um die Komplexität der IT-Landschaft in Unternehmen zu beherrschen, sowie diese strategisch und Business-orientiert weiterzuentwickeln. Dies umfasst verschiedene Ebenen der Gestaltung:

Die :em AG hat für die Anwendung in der Beratung die angepasste Methodik  „EAM@Systems Engineering“ kurz (EAM@SE) entwickelt. Die Methodik orientiert sich dabei einerseits an dem im EAM etablierten Framework TOGAF (The Open Group Architecture Framework TOGAF). Die durchzuführenden Schritte, anzuwendenden Arbeitsmittel und zu dokumentierten Ergebnisse sind auf die Besonderheiten von Prozessen des Systems Engineerings übertrage und detailliert:

Aufgabenstellung:

Ziel dieser Arbeit ist die Validierung und Weiterentwicklung der Methodik EAM@SE. Die Validierung soll an Hand eines zu erstellenden Validierungsprojektes erfolgen. Potenziale zur Methodik sind zu ermitteln und zu bewerten. Eine Weiterentwicklung der Methodik soll erfolgen.

Themen / Aufgaben:

  • Einarbeitung in die Methodik EAM@SE
  • Aufbau eines Validierungsbeispiels an Hand eines exemplarischen Kundenprojekt
  • Validierung der Methodik EAM@SE an Hand des Validierungsbeispiels
  • Potenzialanalyse und –bewertung
  • Weiterentwicklung der Methodik EAM@SE, z.B.
    • Entwicklung von Arbeitsmitteln, u.a. Cluster-Struktur, PRIOVE-Prozessbeschreibung, IT-Bebauungstemplates, Roadmap
    • Entwicklung einer Methode zur Bewertung von IT-Architekturen
    • Entwicklung einer Tool-Unterstützung durch Einsatz eines SE-Modellers
    • Entwicklung einer Tool-Unterstützung durch Einsatz eines EAM-Tools

Vorraussetzungen:

  • Grundkenntnisse im Bereich Enterprise Architecture Management sowie im System Engineering von Vorteil

Sicherheitskritische Bestandteile mechatronischer Systeme in der Automobilentwicklung müssen systematisch untersucht und abgesichert werden. Die notwendigen Maßnahmen und Vorgehensweisen sind in der internationalen Norm ISO 26262 geregelt. Aktuell werden in den Entwicklungsprozessen viele klassische Methoden, wie FTA und FMEA, eingesetzt, die mit viel Aufwand durch Moderatoren unterstützt werden. Model Based Systems Engineering (MBSE) bietet für die Beherrschung der Maßnahmen und die systematische Vorgehensweise eine effiziente Ausgangsbasis. Im Rahmen der studentischen Arbeit (Praktikum + BA oder MA) soll eine Methodik erarbeitet werden, wie mittels einer systematischen Systemmodellierung die Entwicklung und Bewertung sicherheitsrelevanter Hardware effizient unterstützt werden kann.

Voraussetzungen:

Kenntnisse im Bereich mechatronische Produktentwicklung, Systems Engineering und Entwicklungsmethoden von Vorteil.

Betrachtet man die in den letzten Jahren auf dem Markt erschienenen technischen Produkte genauer, so fällt auf, dass Elektronik und Software einen immer größeren Anteil dieser Produkten darstellen. Innovative, interdisziplinäre Produktentwicklung erfordert deshalb ein Überdenken heutiger Konstruktionsmethoden, Prozesse, IT-Lösungen und Organisationsformen. Eine effiziente und transparente Entwicklung von sowohl komplexen mechatronischen Systemen (MTS) als auch cybertronischen Systemen (CTS) erfordert die umfassende Beherrschung des interdisziplinären Entwicklungsprozesses und der darin anfallenden Modelle. Dies ist mit den herkömmlichen Ansätzen nur begrenzt möglich. Jedoch hat sich Systems Engineering (SE) zur Beherrschung der Herausforderungen dieser verteilten, multidisziplinären und virtuellen Produktentwicklungsprojekte etabliert. Vor allem Methoden, Sprachen und Werkzeuge des Model Based Systems Engineering (MBSE) sollen dabei helfen, die genannte Problematik zu lösen, indem das zu entwickelnde System frühzeitig modellbasiert spezifiziert und in seinem interdisziplinären Kontext sowohl beschrieben als auch verifiziert und validiert wird. Dabei spielt das Zusammenspiel der Applikation aus den unterschiedlichen Domänen Anforderungsmanagement, Systementwicklung (SYSML), ALM (Applikation Lifecycle Management) und PLM (Product Lifecycle Management) eine große Rolle für die erfolgreiche Umsetzung in den Unternehmen. Ziel dieser Masterarbeit ist die Entwicklung eines Konzepts zur interdisziplinären Systemintegrationsarchitektur auf Basis des Standards OSLC (Open Service for Lifecycle Collaboration). Es soll ggf. auch anderen Unternehmen der Nutzen des Einsatzes von SysML in der Produktentwicklung verdeutlicht werden.

Voraussetzungen:

Analytische Vorgehensweise, Kenntnisse in Systems Engineering und PDM von Vorteil

Trotz der steigenden Leistungsfähigkeit von CAD-Hardware und der zum Einsatz kommenden Software gibt es Bereiche der Produktentwicklung, in denen CAD-Systeme an ihre Grenzen stoßen. Einer dieser Bereiche ist das assoziative Arbeiten in und mit sehr großen Baugruppen innerhalb des CAD-Systems. Beispiele sind in den Branchen des Maschinen-, Anlagen- und Schiffbaus zu finden. Es muss ein erheblicher Aufwand durch den Entwickler betrieben werden, um in solchen komplexen Baugruppen assoziativ und vor allem effizient arbeiten zu können.

Neben Problemen der zunehmenden Zeitaufwände und der Performance ist das Sicherstellen der Durchgängigkeit der CAD-Modelldaten für Folgeprozesse, wie der Fertigung aber auch in der Planung und Layout-Erstellung, von größter Bedeutung. Lösungsansätze bieten hier bereits bestehende Funktionen und Methoden zur Vereinfachung von Produktgeometrie und Baugruppenstrukturen in CAD-Systemen.

Aufgabe dieser Bachelor-/Masterarbeit ist es, am Beispiel des CAD-System SIEMENS NX und der Softwarelösungen von Elysium, neue Funktionen und Methoden zu identifizieren und zu entwickeln, die den Umgang mit sehr großen Baugruppen im Produktentwicklungsprozess unterstützen und den heutigen Anforderungen an eine durchgängige Prozesskette gerecht werden. Darauf aufbauend sollen die methodischen Möglichkeiten aufgezeigt und bewertet werden, wie die Systeme ein assoziatives Arbeiten in sehr großen Baugruppen unterstützen und dies optimiert werden kann. Die vielversprechendste Möglichkeit soll an Hand eines Praxisbeispiels verifiziert werden.

Die Arbeit kann auch gerne in Kombination mit einem Fachpraktikum durchgeführt werden.

Anforderungen:

Für die Ausarbeitung sind Grundkenntnisse im Umgang mit dem CAD-System SIEMENS NX notwendig.

Trotz der steigenden Leistungsfähigkeit von CAD-Systemen und dem Einsatz neuester CAD-Technologien gibt es Bereiche, in denen CAD-Systeme an ihre Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit stoßen. Einer dieser Bereiche ist das assoziative Arbeiten in großen Baugruppen, wie es zum Beispiel in den Branchen des Maschinen-, Anlagen- und Schiffbaus der Fall ist. Es muss ein erheblicher Aufwand betrieben werden, um in solchen Baugruppen assoziativ arbeiten zu können. Neben Problemen der zunehmenden Zeitaufwände und der Performance ist das Sicherstellen der Assoziativität der CAD-Daten für Folgeprozesse wie der Fertigung, aber auch in der Planung und Layout-Erstellung, von großer Bedeutung. Lösungsansätze bieten hier Funktionen und Methoden zur Vereinfachung von geometrischen Elementen und Baugruppenstrukturen im CAD-System.

Die Aufgabe dieser Masterarbeit ist es, aus einer im Unternehmen ausgearbeiteten Methode, ein Software-Tool zu entwickeln. Dieses soll innerhalb des CAD-Systems SIEMENS NX und mit Unterstützung von Softwarelösungen der Firma Elysium einen Vereinfachungsprozess von Einzelteilen und Baugruppen automatisieren, um dadurch die Produktivität der Konstruktion innerhalb sehr großer Baugruppen zu steigern. Die Arbeit kann auch gerne in Kombination mit einem Fachpraktikum durchgeführt werden.

Anforderungen:

Für die Ausarbeitung sind Grundkenntnisse im dem Umgang mit dem CAD-System SIEMENS NX und Programmierkenntnisse notwendig. Von Vorteil sind Kenntnisse in der Programmiersprache C#.

Die CAD-Systemhersteller verfolgen bei der Entwicklung von Funktionen einen anwenderorientierten Ansatz: Der Anwender soll bei der Konstruktion mit Hilfe von spezifischen Funktionen bei der Modellierung unterstützt werden. Folglich bieten die Systemhersteller spezielle Arbeitsumgebungen beispielweise für die Modellierung und Simulation von Entwicklung von Komponenten für Faserverbundwerkstoffe (CFK), Bauteile aus Spritzguss und Werkzeuge im Formenbau, modellbasierte Entwicklung von mechatronische Systeme etc. an. Im Rahmen von Untersuchungen im Themenfeld „funktionale Modellierung“ sollen die Anforderungen an den Einsatz von speziellen Konstruktionsmethoden abgeleitet und aktuelle Technologien und Funktionen am Beispiel der CAD-Systeme CATIA V5/V6 bzw. NX im Praxiseinsatz analysiert werden. Die eingesetzten Methoden sollen dabei weiterentwickelt und validiert werden.

Voraussetzungen:

Kenntnisse in einem CAD-System

Der Einsatz von CAx Systemen ermöglicht die Gestaltung eines digitalen Prototypen und erlaubt den Unternehmen virtuelle Analysen an diesem durchzuführen. Diese Analysen umfassen eine Reihe von Simulationen, wie z.B. die Strukturanalyse. Die Berechnung und Simulation des Verhaltens eines Systems in der virtuellen Entwicklungsphase spart aufwändige Untersuchungen an reellen Prototypen, und ermöglicht es, zuverlässige Aussagen in den frühen Phasen des Produktentwicklungsprozesses zu treffen.

Voraussetzungen:

Kenntnisse in CATIA V5 oder NX und mindestens einem CAE-System

ENOVIA V6 ist die aktuelle Lösung von Dassault Systemes für das PDM basierte Informationsmanagement in der Produktentwicklung. Im Rahmen der Einführung von ENOVIA V6 sind verschiedene Aufgabenstellung im Rahmen von Studien- oder Abschlussarbeiten zu bearbeiten, z.B. Entwicklung von Migrationskonzepte von ENOVIA V5 Datenmodellen nach Enovia V6, Konzepte zur Anpassung und Gestaltung von webbasierten Oberflächen, automatisierte Generierung von Reports und Berichten, Handhabung von großen Baugruppen, Integration mit SAPPLM, Einsatz für MultiCAD. An konkreten Praxis-Beispielen soll entsprechende Konzept abgesichert und bewertet werden.

Voraussetzungen:

PDM-Kenntnisse (z.B. ENOVIA SmarTeam, Teamcenter)

Der Austausch von CAD-Daten ist ein wesentlicher Bestandteil in der Kooperation zwischen OEM und Supplier. Der Gebrauch verschiedener CAD-Software macht diesbezüglich eine Konvertierung bzw. Neumodellierung der Daten erforderlich. Das Konvertieren von CAD-Daten kann durch verschiedene Schnittstellen, neutrale Datenformate und Konverter erfolgen, welche sich durch ihre Anwendung und ihre Wirkungsweise voneinander unterscheiden. Eine Evaluierung der verschiedenen Konvertierungsmöglichkeiten und Funktionen ist notwendig, um die am besten geeigneten Verfahren für den Datenaustauschprozess zu ermitteln. Das Ziel dieser Arbeit ist die Evaluierung verschiedener Funktionen der Lösungen von Elysium und Konvertierungsmethoden für CAD-Daten. Auf Grundlage der Evaluierungsergebnisse sind Methoden und Handlungsempfehlungen für den Datenaustausch- und Konvertierungsprozess anhand des Datenaustauschs zwischen OEM und Zulieferern zu entwickeln.

Voraussetzungen:

Kenntnisse in CATIA V5/V6, NX 8/9 oder ProE Creo

Mit Lizenzmanagement (auch Software-Lizenzmanagement) bezeichnet man den Prozess in Unternehmen, der den legalen und effizienten Umgang mit proprietärer Software in Unternehmen absichert. Im Rahmen einer Abschlussarbeit soll ein System entwickelt werden, um Lizenzen zu erstellen und zu verwalten. Dafür sollen die Technologien C#, .net core 1 sowie das Entity Framework core 1 zum Einsatz kommen.

Voraussetzungen:

Programmierkenntnisse; idealerweise C#, ASP.NET

Prozesse in der Produktentwicklung sind oft sehr dynamisch. Ein Beispiel hierfür sind Entscheidungsprozesse im Änderungsmanagement. In die Entscheidung, ob ein eine vorgeschlagene Produktänderung (z.B. Verwendung eines anderen Materials für ein Bauteil) durchgeführt werden soll, fließen viele Kriterien ein, wie Kosten, Auswirkungen auf andere Bauteile, Baubarkeit, Vorgaben des Kunden/Marktes. Der genaue Ablauf des Änderungsprozesses lässt sich nur schwer im Vorfeld planen. Solche Prozesse erfordern in der IT-Unterstützung eine hohe „Variabilität“ (Verwaltung ähnlicher Prozessvarianten) und „Flexibilität“ (Anpassung von Prozessen zur Laufzeit). In dieser Arbeit sollen ein Konzept zur Unterstützung variabler und flexibler Prozesse im Änderungsmanagement entwickelt werden. Die Umsetzbarkeit soll durch Implementierung in der Dassault 3DEXPERIENCE platform evaluiert werden.

Voraussetzungen:

PDM-Kenntnisse (z.B. ENOVIA, Teamcenter)

Mechatronische Systeme bestehen aus einer Vielzahl von Funktionen und Sub-Systemen, die die Funktionen umsetzen. Eine wesentliche Herausforderung bei der Entwicklung der Systeme ist die Abstimmung von Schnittstellen zwischen den Entwicklungspartnern für eine ganzheitliche Systementwicklung. Model-Based Systems Engineering kann hier wesentlich dabei unterstützen die Kommunikation und Abstimmung zwischen den Entwicklungspartnern zu unterstützen. Dies zeigen bereits heute einige Referenzprojekte bei namhaften Kunden.

Im Rahmen der Arbeit soll eine durchgehende Methodik erarbeitet werden, damit bei üblichen mechatronischen Systemen aus der Fahrzeugtechnik, der Medizintechnik, den Konsumgütern und dem Sondermaschinenbau eine systematische Schnittstellenspezifikation auf den unterschiedlichen Ebenen des Systems möglich ist.

Ziele:

  • Systematisierung von Schnittstellenarten
  • Ermittlung relevanter Schnittstellenparameter
  • Trennung der Sichten (funktional, logisch, physikalisch)
  • Erarbeitung eines Beispiels

Wissenschaftliche Fragestellungen:

  • Welche Arten von Schnittstellen gibt es für „übliche“ mechatronische Systeme?
  • Welche Parameter werden für die Spezifikation benötigt?

Anforderungen:

Kenntnisse im Bereich mechatronische Produktentwicklung, Systems Engineering und Entwicklungsmethoden von Vorteil.

Anforderungen sind der Treiber für die Systementwicklung und definieren die Erwartungshaltungen an das zu entwickelnde System. Eine Aufgabe in der Systementwicklung, die Stand heute immer noch für große Probleme sorgt, ist die Dekomposition (Zerlegung) der Anforderungen auf die Sub-Funktionen und -Systeme. Die :em AG arbeitet derzeit an einer Methodik, um diesen Prozess systematisch zu unterstützen.

Die Arbeit hat das Ziel, eine Methodik für die systematische Dekomposition auf Basis der Systemarchitektur und der Verhaltensbeschreibung des Systems zu entwickeln.

Ziele:

  • Methodik für die Ermittlung von Sub-Systemanforderungen auf Basis von Systemanforderungen und Festlegungen in der Architektur und des Soll-Systemverhaltens
  • Erarbeitung eines Beispiels

Wissenschaftliche Fragestellungen:

  • Wie lassen sich Anforderungen systematisch auf Basis von Architekturentscheidungen und Verhaltensbeschreibung zerlegen?

Anforderungen:

Kenntnisse im Bereich mechatronische Produktentwicklung, Systems Engineering und Entwicklungsmethoden von Vorteil.

Heutige mechatronische Systeme werden in der Regel über zahlreiche Varianten beschrieben. Für die Analyse und Verifikation des Systems sowie die nachfolgenden distributiven Prozesse müssen aber relevante konkrete Ausprägungen des Systems ermittelt werden. Die :em AG arbeitet an einer Variantenmanagementmethodik für mechatronische Systeme, die dazu verwendet werden kann, für die Anforderungen an das System sowie das Systemmodells konkrete Ausprägungen zu ermitteln. Aktuell tauchen weitere Ansätze auf, die kritisch zu bewerten sind.

Im Rahmen der Arbeit sollen bestehende Variantenmanagement-Konzepte verglichen und hinsichtlich des Einsatzes für Model-Based Systems Engineering bewertet werden.

Ziele:

  • Ist-Stand-Analyse Variantenmodellierungsansätze im Kontext MBSE
  • Proof of Concept der Varianten für den industriellen Einsatz
  • Erarbeitung eines Beispiels

Anforderungen:

Kenntnisse im Bereich mechatronische Produktentwicklung, Systems Engineering und Entwicklungsmethoden von Vorteil.

In dieser Arbeit sollen Simulationsdatenmanagement-Tools der führenden Systemhersteller anhand von Simulationsdatenverwaltungsprozessen aus der Praxis analysiert und bewertet werden.

Um dies zu erreichen, ist ein generelles Bewertungsschema zu erarbeiten und zu dokumentieren. Basierend darauf sind die einzelnen Simulationsdatenmanagement-Tools zu analysieren und mit Hilfe des Bewertungsschemas zu überprüfen.

Die Arbeit (insbesondere die Erstellung des Bewertungsschemas) ist als Teamarbeit ausgelegt. Die einzelnen SDM-Tools werden durch jeweils ein Teammitglieder analysiert und in eine Gesamtbewertung des Teams integriert.

Im Rahmen der Arbeit sollen die SDM-Tools oder Funktionalitäten der Hersteller Dassault, MSC, PDTEC und Siemens betrachtet werden.

Voraussetzungen:

Laufendes technisches Studium und gute MS-Office-Kenntnisse

Von Vorteil:

PLM-Systemkenntnisse, Erfahrung in der Anwendung von Simulationssystemen, z.B. FEM