ALM/PLM-Integration
  • Application Lifecycle Management (ALM)

  • Product Lifecycle Management (PLM)

  • ALM/PLM-Integration

  • ALM/PLM-Reifegradmodell

  • Digitaler Zwilling

Der Softwareanteil in innovativen mechatronischen oder gar cyberphysischen Produkten steigt fortlaufend an und damit einhergehend die Komplexität der interdisziplinären Herausforderungen in der Produktentwicklung.

Diese Entwicklung stellt Unternehmen – vom mittelständigen Zulieferer bis zum weltweit agierenden OEM – vor große Herausforderungen hinsichtlich des Zusammenspiels der Produktdaten (elektrisch, elektronisch oder mechanisch) und Softwarekomponenten. Die aktuellen IT-Architekturen sehen die Verwaltung von Bauteilinformationen und die der dazugehörigen Softwarebestandteile in getrennten Systemen vor – was auch aufgrund der unterschiedlichen Anforderungen sinnvoll ist.

Die Entwicklung und Bearbeitungen von Softwarebestandteilen während des gesamten Lebenszyklus wird auf einer ALM-Plattform (Application Lifecycle Management) vorgenommen, während die Hardware in der PLM-Umgebung (Product Lifecycle Management) verwaltet wird. Das hat zur Folge, dass Bauteilinformationen und die dazugehörigen Softwarebestandteile in getrennten Systemen hinterlegt sind. Gründe dafür gab es bisher reichlich, z.B. Unterschiedliche Methoden und Vorgehensweisen, unterschiedliche Strukturen der zu verarbeitenden Daten und Metadaten, verschiedene Workflows und uneinheitliche Anforderungen an übergreifende Prozesse wie ein interdisziplinäres Konfigurationsmanagement (Cross Domain Configuration Management). Die getrennte Handhabung von Hardware- und Software-Komponenten führt allerdings zu dem bekannten „Silodenken“, sodass z.B. Benachrichtigungen über Änderungen, die gleichzeitig Software und Hardware betreffen nicht zwischen den Systemwelten synchronisiert werden. Manuelle Prozesse mit hoher Fehleranfälligkeit müssen dann wieder die Probleme lösen – mit bekannten Folgen für Qualität und Effizienz.

Doch wie könnten die beiden Welten – ALM und PLM – transparent und nachvollziehbar miteinander verknüpft werden, um Qualität sowie Durchgängigkeit sicherzustellen und die Effizienz der gemeinsamen Entwicklung zu erhöhen. Ein allwissendes „ALM-PLM-System“ ist wegen des enormen Migrationsaufwands, der Komplexität und der „zu“ großen Unterschiedlichkeit der Disziplinen nicht realistisch. Vielmehr erfordern die Disziplinen ALM und PLM einen ganzheitlichen Ansatz, um ihre jeweiligen Daten und Prozesse unter Zuhilfenahme eines föderativen Backbones zu integrieren. Dies erfolgt nicht in einem Schritt, daher muss abhängig vom gewünschten Zielzustand im Reifegradmodell und von der aktuellen Ist-Situation ein angepasster Maßnahmenkatalog definiert werden.

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So helfen wir Ihnen – unser Angebot

Kennen Sie das?

  • Die Kollaboration der Software- und Hardwareentwickelnden birgt viel Reibungspotential in Ihrem Unternehmen, weil interdisziplinäre Prozesse nicht definiert sind.
  • Sie haben hohen manuellen Aufwand, um Richtlinien und Normen hinsichtlich Transparenz und Nachvollziehbarkeit wie die ISO26262 oder Automotive Spice (ASPICE) zu erfüllen.
  • Sie haben eine Fehlfunktion ihres Prototyps oder gar Ihres am Markt befindlichen Produkts identifiziert, müssen allerdings in mühsamer Kleinarbeit herausarbeiten, welche Softwarecodebestandteile zu welchen Hardwarekomponenten gehören.
  • Ein domänenübergreifendes Konfigurationsmanagement findet nicht statt.
  • Änderungsmanagement wird für Software- und Hardwarebestandteile separiert betrieben, die Umsetzung einander bedingender Änderungen ist stark fehlerbehaftet.

Was wäre, wenn …

… Sie durch einen automatisierten Datenaustausch zwischen Ihrem ALM- und Ihrem PDM/PLM-System Zeit sparen, die Effizienz erhöhen und dabei Ihre Ergebnisqualität sogar verbessern könnten?

… Sie das Einhalten etwaiger Richtlinien und Normen durch eine transparente Durchgängigkeit (Traceability) der ALM- und PDM/PLM-Systemwelten sicherstellen und quasi „auf Knopfdruck“ nachweisen könnten?

…  Sie auf einen Blick sehen könnten, welche Version der Softwarekomponenten in welcher Version der Hardwarekomponenten verbaut ist und umgekehrt – und das auf der Ebene einzelner Instanzen der Produkte?

… Sie durch den Digitalen Zwilling ein disziplinübergreifendes Konfigurationsmanagement mit den Software-, Elektrik- und Hardwarekomponenten ermöglichen könnten?

… Sie die Fehlerquote der Bearbeitung von Änderungsanfragen, die sich auf Software und Bauteile beziehen, deutlich reduzieren könnten und dadurch massiv Kosten sparen würden?

Weitere Highlights:
  • Einbringen unserer jahrelangen Erfahrung in der Erstellung von PLM-Spezifikationen aus Anwender-Sicht / fachliche Spezifikation
  • Analyse ihrer Ist- und Soll-Situationen im Umfeld ALM/PLM mit EAM-Methoden (Prozesse, Anwendungsfälle, IT-Schnittstellen und IT-Entwicklungsplanung)
  • Wir sind ihr Trusted-Advisor im Implementierungsprozess indem wir Sie unabhängig bei Toolauswahl und Implementierung in einem agilen Modell unterstützen.
  • Wir trennen konsequent Spezifikation, Implementierung und Test, um bestmögliche Qualität und Nutzerakzeptanz sicherzustellen.
  • Moderation des Change-Prozesses zwischen IT, Fachabteilungen und Anwendern aus Prozess-, System- und Managementsicht
  • Entwicklung von Referenzprozessen und –methoden
  • Definition der ITSystemarchitektur
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Dr. Marcus Krastel, Vorstand, :em engineering methods AG
Dr. Marcus Krastel

Tel. +49 6151 7376-100

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